KI-Governance
KI-Richtlinie für Unternehmen
Eine gute KI-Richtlinie ist kein Verbotsschild. Sie erklärt verständlich, welche KI-Nutzung erlaubt ist, wo Rücksprache nötig ist und welche Daten niemals in externe Tools gehören.
Warum eine KI-Richtlinie sinnvoll ist
Ohne klare Regeln entsteht Schatten-KI: Mitarbeitende nutzen Tools, die niemand freigegeben hat, verarbeiten vertrauliche Informationen und verlassen sich auf fehleranfällige Ergebnisse. Eine KI-Richtlinie reduziert dieses Risiko und schafft eine nachvollziehbare Grundlage für Schulung, Datenschutz und Informationssicherheit.
Typische Inhalte
- Erlaubte und untersagte KI-Tools
- Regeln für personenbezogene Daten und vertrauliche Informationen
- Umgang mit Geschäftsgeheimnissen und Quellcode
- Freigabeprozess für neue KI-Anwendungen
- Regeln für HR, Marketing, Vertrieb, Support und Entwicklung
- Verweise auf den Transparenz- und Kennzeichnungsprozess nach Art. 50 AI Act
- Pflicht zur Ergebnisprüfung und menschlichen Verantwortung
- Ansprechpartner, Eskalation und Incident-Meldung
Policy-Review statt Papierübung
Viele KI-Richtlinien klingen gut, scheitern aber im Alltag. Deshalb sollte eine Richtlinie nicht nur juristisch korrekt sein, sondern mit echten Szenarien getestet werden: Kundendaten in ChatGPT, KI im Recruiting, Copilot im Quellcode, Deepfake-nahe Marketinginhalte oder KI-generierte Managementberichte.
Wie hilft der KI-Pflichtencheck?
Der Check prüft vorhandene Richtlinien oder erstellt eine kompakte Erstfassung. Ziel ist ein Dokument, das Mitarbeitende verstehen und Führungskräfte tatsächlich verwenden können. Für die Entscheidung über ein bestimmtes neues Tool ergänzt der KI-Tool-Freigabecheck die allgemeinen Regeln um eine konkrete Prüfmatrix und Freigabeempfehlung.
KI-Richtlinie prüfen oder erstellen lassen
Ich prüfe vorhandene KI-Regeln oder erstelle eine kompakte Richtlinie passend zu Ihren Tools, Daten und Arbeitsabläufen.
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